Termine Juni 2013

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Erlebt: Daniel - Von den Zeugen Jehovas zu Jesus

"Als Kind ging ich jeden Sonntag in die Kirche. Schon da fiel mir der Unterschied im Verhalten der Menschen an Sonntagen und der restlichen Woche auf. Doch später musste ich feststellen, dass auch ich nicht anders war als diejenigen, die ich für ihre Scheinheiligkeit verachtete. Von meinen neuen Freiheiten als junger Mann machte ich nämlich gern Gebrauch. Nach einigen ausschweifenden Jahren bekam plötzlich ich Interesse, in der Bibel zu lesen. Als die Zeugen Jehovas sich mir dafür anboten, sagte ich nicht nein. ..."

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Christliche Gemeinde Roseggerstraße - Offenbach-Bieber
   

Wenn ich Kanzler wäre...

Wie wäre es, wenn Sie oder ich Präsident oder Kanzler würden? Wir packten die Dinge anders an, stimmt's? Je höher wir in der Hierarchie der Verantwortung steigen, Karriere machen und Einfluss gewinnen, desto stärker können wir unsere Vorstellung von Gerechtigkeit umsetzen.

Mit einer schwarzen Liste würde jeder von uns seine Arbeit anfangen, um die Welt zu reinigen und neu zu organisieren. Hier ständen Personen, die wir bestrafen oder aus dem Verkehr ziehen würden. Das Problem: Jeder von uns "Präsidenten" hätte eine völlig andere Liste von "Problemfällen" als der andere.

Bei den lockeren Typen unter uns träfe es die strengen und gewissenhaften Mitmenschen, bei denen kein Spaß zählt, sondern nur die eigene Karriere.

Bei den strengen hingegen fänden sich auf der Liste die flippigen Kollegen, die immer nur an Party denken und die Arbeit von anderen erledigen lassen.

So könnten "die Bösen" etwa die Gierigen von der Wall Street aber genauso auch die ewig gestrigen Kommunisten sein, die Soldaten oder ihre Regierungen, die Frommen oder die Atheisten, die Mafiosis oder die Diktatoren…

Wer kann uns garantieren, dass wir selber tatsächlich bei den Gerechten und Guten wären? Wäre nicht auch unser Name auf irgendeiner Liste anderer "Präsidenten" gelandet?

Im Dilemma menschlicher Ungerechtigkeit ist keiner nur Opfer oder Täter. Auch wir kleinen Leute fordern hohe Zinsen für unsere Spareinlagen und suchen gerne unseren eigenen Vorteil. Wenn uns beispielsweise der Kellner im Restaurant nicht ordentlich bedient, kürzen wir ihm das Trinkgeld. Wenn es an der Arbeit, in der Schule oder Universität nicht läuft, suchen wir den "miesen" Kollegen, Lehrer oder Professor auf und stellen ihn zur Rede.

Wenn wir unseren eigenen Sinn für Gerechtigkeit konsequent anwenden würden, müsste jeder seinen eigenen Namen auf eine schwarze Liste setzen.

Gott ist anders

Ob Präsident oder Angestellter, wir Menschen sind unfähig unserer eigenen Vorstellung von Gerechtigkeit nachzukommen. So ist auch in der Menschheitsgeschichte bis heute kein Neuanfang ohne neue Ungerechtigkeiten abgelaufen. Wir scheitern an unseren eigenen Idealen und Vorsätzen. Das betrifft auch "die Besseren" unter uns. In Gottes Wort, der Bibel, lesen wir:

„Alle sind schuldig geworden ...“ (Römer Kap. 3, Vers 23) oder „kein Mensch kann vor Gott als gerecht bestehen.“ (Römer 3,10).

Nur ein Mensch bildet die Ausnahme und kann wie eine Brücke zwischen uns und dem gerechten Gott sein. Jesus Christus führte als Einziger ein uneigennütziges und gerechtes Leben.

"Auch Christus hat ja für die Sünden der Menschen gelitten, der Gerechte für die Schuldigen … um den Zugang zu Gott zu öffnen." (Die Bibel: 1. Petrus 3 Vers 18)

Jesus Christus, der Sohn Gottes, stirbt am Kreuz, um unsere Sünden auf sich zu nehmen.

Zeit zum Aufbruch

Die Botschaft der Bibel öffnet den Weg zur Veränderung. Der Gott, den uns Jesus Christus zeigt, ist ein Gott der Liebe. Er kommt nicht, um schwarze Listen zu führen, sondern um zu retten. Die Strafe und das Gericht sind für ihn die schwerste Option.

Er entschließt sich, seinen Sohn Jesus Christus an unserer Stelle sterben zu lassen. Durch Jesus können wir für immer in Gottes Lebensbuch eingeschrieben sein. Das Gericht, das sonst auf uns wartet, ist an Jesus vollstreckt worden.

Den ersten Schritt hat also Gott getan. Nun sind wir an der Reihe, eine Antwort zu geben. Gott möchte uns die Gerechtigkeit schenken, die wir selber nicht erreichen können.

Möchten Sie sein Geschenk annehmen? Dann bekennen Sie Jesus Christus Ihre persönlichen Ungerechtigkeiten. Er lebt und kann wirklich helfen. Wenden Sie sich an ihn, wie an einen guten Freund. Sagen Sie ihm, dass Sie ihn brauchen.

(Quelle: Aktion: In jedes Haus www.ajh-info.de)

 

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Buchtipp: "Jesus unser Schicksal" (Wilhelm Busch)

Der Autor Wilhelm Busch war mit großer Freude Jugendpfarrer im Ruhrgebiet während der Nazi-Zeit. Er war überzeugt, dass das Evangelium die beste Botschaft für die Menschen ist. Das Buch "Jesus unser Schicksal" enthält einige seiner Predigten zum Nachlesen. Doch statt theoretischer Abhandlungen, nimmt das Buch den Leser mit in seine zahlreichen Erlebnisse und Begegnungen mit verschiedensten Menschen. Man ist „live dabei“, wenn er mit hart-gesottenen Bergarbeitern spricht, Rat für zerbrochene Beziehungen gibt oder auch berichtet, wie er für seinen Glauben von den Nazis unter Druck geriet.

Warum Jesus Christus letztlich unser persönliches Schicksal ist? Wilhelm Busch erklärt es verständlich und ansprechend.

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