Angedacht

Opas müssen lieb sein. Sie nehmen es nicht so genau und lassen den Enkeln alles durchgehen. Viele meinen, so ein großzügiger Opa sei auch der liebe Gott. Doch wer Gott für einen lieben Opa hält, kennt Gott nicht.

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Christliche Gemeinde Roseggerstraße - Offenbach-Bieber
   

Er-lebt

Es gibt viele Lebenswege, die Menschen Gott näher bringen: Schicksalsschläge, die Suche nach dem Sinn des Lebens oder einfach auch ein Elternhaus, das Gottesfurcht mit auf den Weg gibt.

Einige solcher Geschichten können Sie hier lesen. Es handelt sich um die Lebensberichte einiger Menschen unserer Gemeinde. Nicht alle der hier aufgeführten Personen haben in unserer Gemeinde Gott kennen gelernt. Die Wege könnten unterschiedlicher nicht sein und führten doch zu demselben Ziel: Einem Leben mit Gott.

Aline - Mit Gott durch dick und dünn

"Wie es anfing? Ich fand ich hatte gerade ein paar Kilos zu viel drauf. Mein Bauch wölbte sich mehr als mir Recht war und so entschloss ich mich, grad ein paar Kilos abzunehmen. 53 Kilo war meiner Meinung nach das perfekte Gewicht. Mein Vorhaben gelang, ich kam relativ problemlos auf mein "Traumgewicht". Es war allerdings nur eine kurze Zeitspanne von "ein bisschen abnehmen" bis zum Schlankheitswahn. Innerhalb von ein paar Wochen rutschte ich ab. Schon bald konnte ich kein Essen mehr genießen, sondern immer hatte ich ein schlechtes Gewissen und fragte mich, ob ich nicht wieder zu viel gegessen hatte. Immer wenn ich etwas abnahm, war ich unglaublich stolz auf mich. ..."

 

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Anne - Von ungelösten Fragen, Träumen und Selbstmordgedanken

"Die Welt ist doch so schlecht! Warum müssen Menschen so grausam sein? Warum hören die Kriege nicht auf? Warum wird den Armen nicht geholfen?  Warum das alles?? Mit 13 Jahren stellte ich mir das erste Mal diese Fragen. Und sie begleiteten mich noch mehrere Jahre. Ich fing an mich in Träume zurückzuziehen um vor der Wirklichkeit zu fliehen. ..."

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Astrid - Thronfolge mit Hindernissen

"Ich bin in einem evangelischen Elternhaus aufgewachsen, in dem man an Weihnachten und Ostern und zu besonderen Anlässen in die Kirche ging. Irgendwie habe ich an Gott geglaubt, ein sehr "verkopfter" Glaube an einen fernen Gott, der sich nicht so sehr zu interessieren schien. Meine persönliche Beziehung zu Gott bestand darin, dass ich um gute Noten in der Schule bat, und was mir sonst noch wichtig erschien vor ihn brachte. ..."

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Daniel - Von den Zeugen Jehovas zu Jesus

"Als katholisch erzogenes Kind ging ich jeden Sonntag in die Kirche. Schon damals fiel mir der Unterschied im Verhalten der Menschen an Sonntagen und an den restlichen Wochentagen auf. Einige Jahre später musste ich feststellen, dass auch ich nicht anders war als diejenigen, die ich für ihre Scheinheiligkeit verachtete. Von meinen neuen Freiheiten als junger Erwachsener machte ich nämlich nur all zu gern Gebrauch. Nach einigen ausschweifenden Jahren bekam plötzlich ich Interesse, in der Bibel zu lesen. Als die Zeugen Jehovas mir anboten, sie mit ihnen zu studieren, sagte ich nicht nein. ..."

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Esther – Sehnsucht nach Wahrheit

"Obwohl ich konfirmiert wurde, kannte ich Gott nicht. Über Glaube und Religion dachte ich, dass es ganz egal sei, woran jemand glaubt, und sei es auch nur an einen Stein. Hauptsache, er glaubt fest genug, dass ihm dieser Glaube Halt für sein Leben gibt. Mir wurde aber bald klar, dass ich mich selbst belog und dass ich, auf diese Weise bald gar nichts mehr glauben konnte. Tief in meinem Herzen spürte ich aber eine Sehnsucht nach Wahrheit. Die Wende kam nach meiner Schulzeit. ..."

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Frank - Mit Volldampf in die Sackgasse

"Aufgewachsen bin ich ohne Gott. Ich war ziemlich faul, habe meinen Eltern viele Probleme gemacht, gelogen und gestohlen. Meine Jugend war geprägt von meiner Suche nach erfülltem, intensivem Leben. Ich war immer wieder in der alternativen Szene, später bei den Grünen und in einem Motorradclub – aber den gesuchten „Tiefgang“ habe ich nicht gefunden. Lkw-Fahren war damals mein Leben. Doch irgendwann knackste ich mir die Bandscheibe an, und ich konnte kaum noch ins Fahrerhaus klettern. Damals hatte ich zwar eine Freundin, zwei Autos, ein Motorrad, eine ganze Garage mit alten Mopeds, viele Lkw- und Eisenbahnmodelle – aber was ist das noch wert, wenn man sich an manchen Tagen nicht mal selber die Socken anziehen kann? ..."

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Markus - Den Himmel in der Tasche

"Mein regelmäßiges Gemeindeleben fing 1994 an, als meine Eltern nach Offenbach zogen, denn dort, wo wir früher gewohnt haben, gab es keine gute Gemeinde. Ich habe zwar schon geglaubt, dass es Gott gibt, und mich sonntags dementsprechend verhalten, aber ansonsten hatte Gott nicht wirklich was bei mir zu suchen. Meine (recht kindliche) Vorstellung war, dass ich mal vom Auto überfahren werde, und während ich durch die Luft fliege, Gott annehme. Damit war dann auch schon das Thema für mich beendet. ..."

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