
Viele haben hier auf dieser Erde noch nie so richtig voll echte Liebe erfahren dürfen. Von keinem. Weder von den Eltern werden sie geliebt. Von den Geschwistern schon gar nicht. Und die Freunde? Was ist mit denen? Die gibts oft nur auf dem Bildschirm und somit sind sie nicht echt.
Dennoch glauben wir, dass es Liebe geben muss. Wir reden und singen ja dauernd davon. Und wir wollen und brauchen sie ja alle so dringend. Ich glaube, das es die echte Liebe gibt. Sicherlich beginnt sie dann, wenn das ganze Miteinander-Rumgemache, wenn dieses Ich-Hab-Dich-Lieb-Gerede und all die anderen geheuchelten Freundschaften zerbrochen sind.
In dem Buch "Krasse Mädchen/coole Jungs" berichten verschiedene Menschen von Ihrer Suche nach Liebe. Hier gibt es einige Auszüge zum Download.

Mein Name ist Daniel, ich bin 23 Jahre alt und ich war leidenschaftlicher Rollenspieler. Ich wuchs in einem ländlichen Gebiet auf, wo nie viel los war. Da ich früher ziemlich schüchtern war und nur schwer Kontakte knüpfte, wurde ich bald zum Einzelgänger, der fast nur zu Hause saß.
Meine Eltern sind Christen, aber mich hat das damals nicht interessiert. Ich war der Meinung, das mit dem Glauben hätte genug Zeit, wenn ich alt sei oder es wirklich schlimm werden würde, dann könnte ich mich an Gott wenden. Da ich viel dahiem war und wir damals ganz frisch einen Computer hatten, saß ich viel davor. Der Computer wurde von der ganzen Familie genutzt, was meine Zeit sehr einschränkte.
Die ganze Story von Daniel zum Download:

Ich bin Robert und wohne in München. Nach der Scheidung meiner Eltern wuchs ich bei meinem Vater in Niederbayern auf. Durch dieses zerrüttende, für mich traumatische Trennungserlebnis bekam ich Kindheitsdepressionen, die sich in Fresssucht auswirkten. Ich nahm extrem zu und wurde in der Schule von den anderen Kindern gehänselt und missachtet. Mit ca. zwölf Jahren kam ich zu meiner Mutter nach München, die mit mir zu einem Arzt ging. Dieser verordnete mir eine 6-wöchige Abmagerungskur.
Ich strengte mich enorm an, um eine akzeptable Figur zu bekommen. So magerte ich von 80 auf 60 Kilo ab. Aus panischer Angst, wieder zuzunehmen, begann ich täglich zu laufen und im Park Fußball zu spielen. Diese Furcht führte mich zu meiner nächsten Sucht, der Sportsucht. Ich hatte eine gute Kondition bekommen und war bald einer der besten Spieler in der Jugend-Fußballmannschaft. Mein Ansehen stieg.
Die ganze Story von Robert zum Download:

"Heut' ist schon wieder voll der Scheißtag. Ich könnt' mal wieder jemandem richtig in die Fresse treten." - Ja, so dachte ich früher öfters, und solche Scheißtage gab es viel zu oft.
Ich bin aus der Ex-DDR und meine Familie machte sich im Juli 1989 auf den Weg in den Westen. Wir quetschten uns mit 'ner anderen Familie zu siebt in 'nen Wartburg und wurden natürlich gebührend mit 'ner Staude Bananen empfangen.
Armer Ossi. Ich wurde als 12-Jähriger aus meinem Leben gerissen. Freunde weg. Oma, Opa usw., alles musste ich hinter mir lassen. Scheiß Gefühl, aber auch irgendwie spannend und abenteuerlich, es hatte auch damals schon 'nen gewissen Reiz für mich.
Ich musste schließlich auch irgendwann wieder in die Schule. Ich hasste das. Ich war schon im Osten zweimal umgezogen und musste bis zur 5. Klasse schon zweimal die Schule wechseln. Wieder neue Freunde finden, und sich einleben.
Die ganze Story von Thomas zum Download:
