
Die meisten Menschen leben, als gäbe es keinen Gott. Wichtig ist nur, welche Ziele man für sich selbst setzt, dass man nichts unversucht lässt, diese zu erreichen und dabei alles mitnimmt, was das Leben zu bieten hat. Keine Frage, Gott hat nichts dagegen, wenn wir unser Leben genießen. Er selbst hat es ja mitsamt allen schönen Dingen geschaffen. Doch was ist das rechte Maß für unser Leben? ...
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Zu Gott kommt man nur durch Jesus. Eine äußerst anmaßende Behauptung, oder? Jesus selbst hat sie formuliert und sie hat damals genauso für Empörung gesorgt, wie sie es heute noch tut. ...

Keiner ist gerne alleine. Wir brauchen einander, brauchen Gemeinschaft, Hilfe und Unterstützung von anderen. Aber da ist noch eine weitere Beziehung, die der Mensch braucht: die Beziehung zu seinem Schöpfer – zu Gott. Diese Beziehung kann uns die Gewissheit geben, dass wir, wenn wir uns auch manchmal einsam fühlen mögen, dennoch nie allein gelassen sind.

Viele kennen die Beispielgeschichte, die Jesus erzählt, unter der Überschrift Der verlorene Sohn. Eigentlich geht es aber um zwei Söhne. Einer geht den Weg der Selbstverwirklichung. Der andere Sohn geht den Weg der Anpassung. Aber beide - der rebellische und der brave - verlieren den Vater aus den Augen und brauchen eine veränderte Beziehung zu ihm.

Wie wäre es, wenn Sie oder ich Präsident oder Kanzler würden? Wir packten die Dinge anders an, stimmt's? Je höher wir in der Hierarchie der Verantwortung steigen, desto stärker können wir unsere Vorstellung von Gerechtigkeit umsetzen. Aber wer kann uns garantieren, dass wir selber tatsächlich bei den Gerechten und Guten wären?
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