Maskerade
Karneval, Fastnacht, Fasching: Endlich einmal ein anderer sein können. In ein Kostüm schlüpfen, sich schminken, eine Maske aufsetzen und sich etwas trauen, was man sonst nicht wagen würde. Hinter der Maskerade bleibt man unerkannt. Nach den tollen Tagen läuft alles wieder wie zuvor. Man geht zur Arbeit, zur Schule, man benimmt sich wieder „normal“. Aber was heißt schon "normal"?
Auch im Alltag setzen wir uns unsichtbare Masken auf. Wir spielen die Rolle, die man uns zugedacht hat. Wir grüßen freundlich, doch wünschen wir dem anderen wirklich einen guten Tag? Wir fragen: „Wie geht’s?“, ohne dass es uns wirklich interessiert. Auch die Antwort: „Danke, gut!“ ist oft nur eine Floskel.
Wozu die Masken?
Wir wollen nicht erkannt werden. Wir wollen unsere Fehler verbergen, weil wir im Grunde wissen, wie schnell man sonst „out“ ist. Was würde geschehen, wenn jeder alles über uns wüsste?
Bereits die ersten Menschen, Adam und Eva, schämten und verbargen sich vor Gott, ihrem Schöpfer. (Die Bibel: 1. Mose 3 Verse 7-8). Sie hatten sein Gebot nicht befolgt und wussten, dass sie so vor dem heiligen Gott nicht bestehen konnten. Auch heute gibt es moderne Feigenblätter, die vertuschen oder beschönigen sollen. Wir zahlen viel für unsere Wellness und um uns herum kennt jeder unseren Geiz. Selbstverwirklichung steht an erster Stelle. Streit, Intrigen, Wut und Eifersucht sind die Folgen. Wir beten, wenn wir in Not geraten sind und sonst lassen wir den lieben Gott einen guten Mann sein.
Gott versteckt sich nicht
Gott kommt auf uns zu und möchte uns vom Versteckspiel befreien. In der Bibel lesen wir: „Denn so hat Gott der Welt seine Liebe gezeigt: Er gab seinen einzigen Sohn dafür, dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.“ Johannes 3 Vers 16
Wenn alle Masken fallen
Jesus fordert uns zur Ehrlichkeit heraus, vor uns selbst und vor ihm. Wir müssen Jesus Christus im Vertrauen bitten, unser Leben zu erneuern, bevor wir eines Tages von ihm demaskiert werden. Es gibt einen Tag, an dem alle Masken fallen werden: Rettung für die, die auf Jesus vertraut haben. Für die anderen ewiges Verlorensein an einem Ort der Qual.
"Wer an den Sohn Gottes glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber nicht an ihn glaubt, wird nie zum Leben gelangen, sondern Gottes Zorn bleibt auf ihm."
Die Bibel: Johannes 3 Vers 36
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Warum Jesus Christus letztlich unser persönliches Schicksal ist? Wilhelm Busch erklärt es verständlich und ansprechend.
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